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Vakuum- Zahnriemen, Poly-V & Bänder


Vakuumriemen sind vor allem in der Verpackungsindustrie weit verbreitet. Dort stellen sie unter anderem auf Schlauchbeutelmaschinen und Folienabzugsanlagen eine exakte Zuführung beziehungsweise einen zuverlässigen Abzug der Verpackungsfolien sicher. Darüber hinaus kommen Vakuumriemen jedoch auch in nahezu allen anderen Branchen zum Einsatz, wenn es um den schnellen Transport von leichtem Stückgut, Folien, Papier, Karton und ähnlichem geht. In der Druckindustrie werden sie beispielsweise für den markierungsfreien Transport von bedruckten Papierbögen verwendet. Auch für die Beförderung von einzelnen Briefumschlägen, Chipkarten, Kaffeepads, Hygieneartikeln oder sogar Metallplatinen sind Vakuumriemen bestens geeignet.

Vakuumriemen können in Material und Ausführung sehr vielfältig sein. Folgende Möglichkeiten lassen sich zur Fertigung und Optimierung eines Vakuumriemens nutzen:



Vakuum Zahnriemen Bänder Keilrippenriemen
Vakuum Zahnriemen Bänder Keilrippenriemen mit Silikon PAZ
Vakuum Transportzahnriemen Bänder Keilrippenriemen mit Silikon PAZ

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Auswahl des Grundriemens

Vakuumriemen können wir grundsätzlich aus jeder Art von Grundriemen herstellen, seien es Zahnriemen, Poly-V-Riemen oder Bänder. Diese stehen jeweils in unterschiedlichen Grundwerkstoffen zur Verfügung. Sehr häufig werden die bewährten Riemenmaterialien PU und Neopren mit Zugsträngen aus Kevlar eingesetzt. Die Wahl des geeigneten Grundriemens richtet sich zum einen nach der Beschaffenheit, den Abmessungen und dem Gewicht des Transportguts und zum anderen nach den Einsatzbedingungen, also beispielsweise der Geschwindigkeit, den zu übertragenden Kräften, der Temperatur, dem Anpressdruck, abrasiven oder chemischen Einflüssen und so weiter.

 

Lochen des Riemens und Einfräsen von Vakuumtaschen

Die einfachste Art eines Vakuumriemens entsteht durch reines Lochen des Grundriemens, wobei die Durchmesser und Lochabstände frei wählbar sind. Zusätzlich können Taschen in den Rücken des Riemens eingebracht werden. Diese Taschenstrukturen werden in der Regel CNC-gefräst, da die Geometrie so beliebig und individuell nach Kundenvorgabe gestaltet werden kann. Im Betrieb erzeugen diese Taschen beim Anpressen an das Transportgut einen Sog, der einen präzisen Transport erleichtert.

 

Einfräsen eines Vakuumkanals auf der Zahnseite

Reicht diese einfache Sogwirkung für eine zuverlässige Haftung nicht aus, zum Beispiel bei hohen Abzugsgeschwindigkeiten oder schwereren Gütern, kann ein zusätzliches Vakuum an den Riemen angelegt werden. Hierfür fräsen wir auf der Zahnseite des Riemens einen durchgehenden Saugkanal in Längsrichtung ein. Die Breite des Kanals ist variabel. Das dort angelegte Vakuum wird im Betrieb über die Lochungen auf die Kontaktfläche mit dem Transportgut übertragen.

 

Aufbringen einer Beschichtung

Eine weitere Verbesserung bestimmter Eigenschaften lässt sich durch das Aufbringen einer geeigneten Beschichtung erzielen. Je nach Werkstoffkombination von Grundriemen und Beschichtung wird diese aufgeschweißt, vulkanisiert oder aufgeklebt. Zu den üblichen Beschichtungswerkstoffen zählen PU und Silikon in unterschiedlichen Härtegraden, die stoßfrei bis zu einer Dicke von 6 mm aufvulkanisiert werden können. Silikonbeschichtungen zeichnen sich beispielsweise durch Härten von bis zu 50 SH.A und ausgezeichnete Mitnahmeeigenschaften aus, sie sind dehäsiv und temperaturbeständig bis 200 °C. Daneben werden als Beschichtungsmaterialien häufig auch Neopren und Linatex verwendet. Für eine erhöhte Haltbarkeit des Riemens unter schwierigen Einsatzbedingungen wird gegebenenfalls sowohl zahn- als auch rückseitig eine verschleißfeste Schicht aus Polyamid empfohlen.

 

Sonderform: Zahnriemen mit Vakuum-Saugern

Für den schlupffreien Transport und die Positionierung von ebenen Teilen kommen unter Umständen auch Zahnriemen mit Saugern infrage. Bei dieser Lösung wird die Sogwirkung aber nicht vom Riemen beziehungsweise den Vakuumtaschen direkt erzeugt, sondern von speziellen Saugern, die auf dem Riemen befestigt werden. Die Sauger können entsprechend der zu transportierenden Teilegeometrie nach Kundenangaben gefertigt werden. Auch ein zweistufiger Aufbau ist hier möglich. Dabei sind die Abstände zwischen den einzelnen Saugern frei wählbar. 
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